S&P 500

Der S&P 500 (Standard & Poor’s 500) wurde 1957 von der Ratingagentur Standard & Poor´s begründet. Der Kursindex umfasst die 500 größten Aktiengesellschaften der USA, davon 400 aus der Industrie, jeweils 40 aus der Versorgungs- und Finanzbranche sowie 20 Transportunternehmen, die an mehreren Börsen (z. B. NYSE, Nasdaq) gehandelt werden. Der S&P 500 repräsentiert rund 75 Prozent der US-amerikanischen Börsenkapitalisierung und gilt daher als Indikator für die Entwicklung des gesamten Aktienmarktes.

Saubere VL-Fonds

Bei sauberen VL-Fonds wählen die Fondsmanager die Titel überwiegend nach ökologischen, ethischen und sozialen Kriterien aus. Weitere Informationen über saubere Fonds finden Sie auf der Seite Nachhaltigkeitsfonds von handle fair.

Schuldenquote

Die Staatsschuldenquote (auch Schuldenquote bzw. Verschuldungsquote genannt) ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, und definiert das Verhältnis zwischen den Staatsschulden und dem nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes. Der „öffentliche Schuldenstand“ ist dabei die Summe aller Verbindlichkeiten staatlicher Gebietskörperschaften (Bund, Bundesländer, Gemeinden) und staatlicher Stellen. Die Staatsschulden sollten in der EU nach den Maastricht-Kriterien (auch EU-Konvergenzkriterien) unter 60 % des BIP liegen.

VL-Schweizfonds

VL-Schweizfonds legen vor allem in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz an. Die Schweiz zählt rund 8,5 Millionen Einwohner und gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Die Wirtschaft der Schweiz zählt zu den wettbewerbsfähigsten und stabilsten der Welt, die Lebenshaltungskosten zu den höchsten in ganz Europa. Die wertvollsten Marken bzw. Unternehmen sind unter anderem Nestlé, Credit Suisse, UBS, Zurich Insurance Group, ABB, Novartis, Roche, Syngenta, Swatch Group und Richemont.

Schwellenländer

VL-Schwellenländerfonds investieren in Aktien von Unternehmen, die ihren Sitz in einem Schwellenland haben bzw. den überwiegenden Anteil ihres Umsatzes dort erwirtschaften. Die Finanzbranche bezeichnet Schwellenländer auch als Emerging Markets (aufstrebende Märkte) und meint damit Länder, die sich auf der Schwelle zwischen einem Entwicklungsland und einer Industrienation befinden. Dazu zählen zum Beispiel China, Indien, Südafrika, Brasilien, Mexiko, Russland, Türkei, Thailand, Ungarn, Polen, oder Rumänien.

VL-Schwellenländerfonds

VL-Schwellenländerfonds investieren in Aktien von Unternehmen, die ihren Sitz in einem Schwellenland haben bzw. den überwiegenden Anteil ihres Umsatzes dort erwirtschaften. Die Finanzbranche bezeichnet Schwellenländer auch als Emerging Markets (aufstrebende Märkte) und meint damit Länder, die sich auf der Schwelle zwischen einem Entwicklungsland und einer Industrienation befinden. Dazu zählen zum Beispiel China, Indien, Südafrika, Brasilien, Mexiko, Russland, Türkei, Thailand, Ungarn, Polen, oder Rumänien.

SDAX

Der SDAX ist ein deutscher Aktienindex für bisher 50 kleinere Unternehmen, sogenannte Small Caps, die den im MDAX enthaltenen Werten hinsichtlich Umsatz und Marktkapitalisierung folgen. Mit der Neufassung des Kleinstwerteindex durch die Deutsche Börse wird die im Index enthaltene Auswahl von 50 auf 70 Titeln erweitert. Hintergrund ist die Einführung des neuen Doppel-Listings von Technologieaktien, wodurch die Aktien von 16 Unternehmen, die bislang nur im TecDAX enthalten waren, nun auch im SDAX auftauchen. Weil einige TecDAX-Werte künftig gleichzeitig im MDax vorkommen, kommen außerdem auch ehemalige MDAX-Aktien in den SDAX. Die beschlossenen Änderungen werden ab den 24. September 2018 wirksam.

Small Caps

Als „Small Caps“ („Cap“: englische Abkürzung für Capitalization = Kapitalisierung) bezeichnet man die Aktien kleiner Aktiengesellschaften. In Deutschland sind Small Caps, also Aktien mit geringem Börsenwert z. B. im SDAX vertreten.

Sondervermögen

Alle Kapitalverwaltungsgesellschaften (Fondsgesellschaften) sind dazu verpflichtet, ausschließlich im Namen und Interesse ihrer Anleger zu handeln. Gemäß dem Investmentgesetz darf eine Fondsgesellschaft das ihr anvertraute Fondsvermögen (Sondervermögen), also die Vermögenswerte der Anleger, nicht selbst verwahren. Es muss bei einer unabhängigen Depotbank deponiert werden. Durch die Deponierung des Sondervermögens bei einer unabhängigen Bank ist gewährleistet, dass eine strenge Trennung von Gesellschaftsvermögen und Fondsvermögen erfolgt. Das Fondsvermögen kann somit nicht durch Veruntreuung oder Insolvenz verloren gehen.

Soziale VL-Fonds

Bei sozialen VL-Fonds wählen die Fondsmanager die Titel überwiegend nach sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien aus. Weitere Informationen über soziale Fonds finden Sie auf der Seite Nachhaltigkeitsfonds von handle fair.

Sparbrief

Ein Sparbrief ist eine Geldanlage, in der man über eine feste Laufzeit einen unveränderbaren festen Zinssatz erhält. Die Zinsen werden entweder zum Jahresende jeweils ausgezahlt oder kumuliert und bei Laufzeitende zusammen mit dem eingesetzten Kapital ausgezahlt. Sparbriefe werden von Banken und Sparkassen ausgestellt und verursachen in der Regel keine Kosten. Bei diese Form der Geldanlage kann der Sparer in der Regel bis zum Ende der Laufzeit nicht über das Kapital verfügen.

Staatsschuldenquote

Die Staatsschuldenquote (auch Schuldenquote bzw. Verschuldungsquote genannt) ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, und definiert das Verhältnis zwischen den Staatsschulden und dem nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes. Der „öffentliche Schuldenstand“ ist dabei die Summe aller Verbindlichkeiten staatlicher Gebietskörperschaften (Bund, Bundesländer, Gemeinden) und staatlicher Stellen. Die Staatsschulden sollten in der EU nach den Maastricht-Kriterien (auch EU-Konvergenzkriterien) unter 60 % des BIP liegen.

Steuer-Identifikationsnummer (TIN)

Wer in Deutschland gemeldet ist, bekommt vom Bundeszentralamt für Steuern eine individuelle Steueridentifikations-Nummer zugewiesen und diese automatisch per Post zugeschickt. Die 11-stellige Steuer-Identifikationsnummer gilt ein Leben lang und ändert sich auch nicht bei Umzug oder Heirat. Diese Steuernummer wird auch als "Persönliche Identifikationsnummer" bezeichnet oder kurz "Identifikationsnummer" (IdNr) genannt. In der Regel wird sie mit „TIN“ (Tax Identification Number) oder "Steuer-ID" abgekürzt. Ihre Steuer-Identifikationsnummer finden Sie unter anderem auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung, im Einkommensteuerbescheid und ggf. auf Ihrer Gehaltsabrechnung. Die Steuer-ID ist jedoch nicht mit der eTIN ("Electronic Taxpayer Identification Number" oder "elektronische Transfer-Identifikations-Nummer") zu verwechseln, die sich ebenfalls in der Lohnsteuerbescheinigung befindet und vom Arbeitgeber für die Datenübermittlung der Lohndaten genutzt wird. Sie können Ihre Steuer-ID auch jederzeit beim Bundeszentralamt für Steuern online oder bei der Meldebehörde erfragen. Mit der einheitlichen steuerlichen Identifikationsnummer folgt Deutschland dem Beispiel der meisten EU-Staaten mit einer eindeutigen Steuernummer das Steuersystem zu modernisieren und Steuerangelegenheiten für Steuerzahler und Finanzbehörden zu vereinfachen. Unter der Steuer-Identifikationsnummer sind unter anderem Name, Geburtstag, Geburtsort, Geschlecht, Anschrift und zuständige Finanzbehörde gespeichert.