ifo Geschäftsklima

Das ifo Geschäftsklima ist ein vielbeachteter Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Er basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Dienstleistungssektors, des Großhandels und des Einzelhandels. Dabei beurteilen die Unternehmen ihre gegenwärtige Geschäftslage ("gut", "befriedigend" oder "schlecht") sowie ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate ("günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger"). Der Mittelwert aus Geschäftslage und Erwartungen ergibt das Geschäftsklima.

ifo-Index

Das ifo Geschäftsklima ist ein vielbeachteter Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Er basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Dienstleistungssektors, des Großhandels und des Einzelhandels. Dabei beurteilen die Unternehmen ihre gegenwärtige Geschäftslage ("gut", "befriedigend" oder "schlecht") sowie ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate ("günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger"). Der Mittelwert aus Geschäftslage und Erwartungen ergibt das Geschäftsklima.

ILO

Die Internationale Arbeitsorganisation (englisch: International Labour Organization, ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Als Hauptziele soll die ILO soziale Gerechtigkeit, sowie Menschen- und Arbeitsrechte fördern. Dazu gehört ebenso die Bekämpfung des Menschenhandels. Die ILO entwickelt internationale Arbeitsstandards weiter und arbeitet dazu rechtsverbindliche Übereinkommen (Konventionen) sowie Empfehlungen an die Mitgliedstaaten aus. Dies betrifft folgende Bereiche des Arbeitsrechtes: Mutterschutz, Schutz von temporären Angestellten, Altersgrenzen für bestimmte Arbeiten. Die ILO wurde auf der Friedenskonferenz in Versailles am 11. April 1919 gegründet. Ursprünglich war die ILO eine ständige Einrichtung des Völkerbundes mit dem Ziel der Sicherung des Weltfriedens. Seit 1946 hat sie ihren Sitz in Genf und erhielt 1969 den Friedensnobelpreis.

VL-Immobilienfonds

VL-Immobilienfonds (Offene Immobilienfonds) investieren in Aktiengesellschaften und Immobilieninvestmentgesellschaften, die den Großteil ihres Umsatzes aus dem Besitz, der Verwaltung oder der Entwicklung von Immobilien erzielen. Somit wird das Fondsvermögen z. B. in Grundstücken und Beteiligungen an Büro- und Geschäftsimmobilien angelegt. Anleger profitieren so von Mieteinnahmen sowie den Wertsteigerungen der Immobilien.

Impact Investing

Beim Impact Investing, dem wirkungsorientierten Anlegen von Kapital, geht es um Investitionen in die Lösung ökologischer und sozialer Probleme, an denen bislang nicht oder nur in Ansätzen gearbeitet wurde. Zum besseren Verständnis sind Impact Investments von sogenannten ESG-Anlagen zu unterscheiden, die nach Umweltaspekten (Environment), sozialer Verträglichkeit (Social) und Unternehmensführung (Governance) von Unternehmen beurteilt werden. Hier steht vor allem die langfristige Tragfähigkeit des nachhaltigen Geschäftsmodells im Vordergrund. Bei dem von der Rockefeller-Stiftung 2007 geprägten Begriff „Impact Investing“ liegt das Augenmerk dagegen auf dem messbaren Mehrwert für Mensch und Gesellschaft, indem die Gelder in Unternehmen fließen, die den Zweck haben, soziale, gesellschaftliche oder Umweltprobleme zu lösen. Nicht nur in Entwicklungsländern. So gehören zum Beispiel auch bezahlbare Wohnungen in europäischen Ballungszentren dazu. In Deutschland ist das wirkungsorientierte Investieren erst im Kommen, in den USA boomt dieser Markt bereits. Gerade „Millennials“, also Leute, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, verlangen nach solchen Geldanlagen.

Importe

Importe (auch Einfuhren genannt) ist im Außenhandel die Summe aller Güter und Dienstleistungen, die aus dem Ausland gekauft und ins Inland geliefert werden. Importgüter sind unter anderem Rohstoffe, Maschinen und Handelswaren.

VL-Indexfonds

Indexprodukte wie Indexfonds und ETF setzen auf ein passives Management. Hierbei wird ein bestimmter Index nachgebildet (z. B. DAX). Klassische Investmentfonds hingegen werden aktiv gemanagt. Der Fondsmanager übernimmt aktiv die Auswahl der Wertpapiere, welche in den Fonds aufgenommen, gehalten oder wieder veräußert werden. Letztendlich entscheidet der Fondsmanager über die Zusammensetzung des Fondsvermögens. Bei Indexfonds und ETF bestimmt der zugrunde gelegte Index (z. B. DAX) die Zusammensetzung des Fondsvermögens. Der Anteilspreis eines Indexfonds wird einmal täglich von der Depotbank festgelegt. Beim ETF wird der Preis an der Börse fortlaufend angepasst.

VL-Indienfonds

VL-Indienfonds legen überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz oder Geschäftsschwerpunkt in Indien an. Mit einer Fläche von rund 3,3 Millionen Quadratkilometern ist Indien der siebtgrößte Staat der Erde, das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde und die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt. Auch wenn Indien noch stark binnenwirtschaftlich orientiert ist, profitiert das Land zunehmend von den Vorteilen der Globalisierung. Die Wachstumsperspektiven Indiens werden positiv beurteilt. So soll vor allem der hohe Bevölkerungsanteil an jungen Indern in Zukunft für einen hohen Anteil von Menschen im erwerbsfähigen Alter und damit für ein anhaltend starkes Wirtschaftswachstum sorgen.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 ist ein Begriff für ein Zukunftsprojekt der deutschen Bundesregierung. In der sogenannten vierten industriellen Revolution soll die Industrieproduktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik vernetzt werden. Als Ziel soll eine überwiegend selbstorganisierte Produktion entstehen: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Dadurch können gesamte Wertschöpfungsketten optimiert werden und nicht wie bisher nur einzelne Produktionsschritte. So können z. B. Unternehmen leichter als bisher maßgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren und die gesamte Produktion wird noch effizienter und flexibler. Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft (Dampfmaschine), darauf folgte die zweite industrielle Revolution: Massenfertigung mit Hilfe von Fließbändern und elektrischer Energie, in der dritten industriellen Revolution konnte die Produktion dank Elektronik und IT automatisiert werden.

Inflation

Die Inflation (auch Teuerung genannt) bezeichnet eine allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Dieser Prozess ist gleichbedeutend mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes, da der Wert der Geldes immer geringer wird. Die Wahrung der Preisniveaustabilität ist für viele Zentralbanken die wichtigste Aufgabe ihrer Geldpolitik.

Vl-Infrastrukturfonds

Fondsmanager von VL-Infrastrukturfonds haben besonders Infrastrukturgesellschaften im Auge. Also Unternehmen deren Geschäft vorwiegend auf Infrastruktur ausgerichtet ist (z. B. Umsetzungsdienstleistungen, Mautstraßenkonzession, Flughafen, Satellitennetz, Stromerzeugung, Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung, Gas- und Energietransportnetze, erneuerbare Energie, Windpark, Krankenhaus, Schule).

Internationale Arbeitsorganisation

Die Internationale Arbeitsorganisation (englisch: International Labour Organization, ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Als Hauptziele soll die ILO soziale Gerechtigkeit, sowie Menschen- und Arbeitsrechte fördern. Dazu gehört ebenso die Bekämpfung des Menschenhandels. Die ILO entwickelt internationale Arbeitsstandards weiter und arbeitet dazu rechtsverbindliche Übereinkommen (Konventionen) sowie Empfehlungen an die Mitgliedstaaten aus. Dies betrifft folgende Bereiche des Arbeitsrechtes: Mutterschutz, Schutz von temporären Angestellten, Altersgrenzen für bestimmte Arbeiten. Die ILO wurde auf der Friedenskonferenz in Versailles am 11. April 1919 gegründet. Ursprünglich war die ILO eine ständige Einrichtung des Völkerbundes mit dem Ziel der Sicherung des Weltfriedens. Seit 1946 hat sie ihren Sitz in Genf und erhielt 1969 den Friedensnobelpreis.

Internationale Währungsfonds

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist eine Organisation der Vereinten Nationen, die 1945 gegründet wurde und ihren Sitz in Washington (USA) hat. Zu den Hauptaufgaben des IWF zählen die Währungspolitik, Geldpolitik, Förderung des Welthandels, Kreditvergabe und die Stabilisierung von Wechselkursen. Ziel ist es, dadurch für Beschäftigung und Wachstum zu sorgen und Armut weltweit zu verringern.

Investmentanteil

Ein Investmentanteil (Fondsanteil) ist der kleinste handelbare Teil eines Investmentvermögens (Fondsvermögen). Die von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) ausgegebenen Anteilsscheine (Investmentzertifikate) verbriefen den Anspruch des Anteilinhabers (Fondsanleger) gegenüber der Kapitalverwaltungsgesellschaft (Fondsgesellschaft) an einem Fondsvermögen. Der Wert eines Anteils wird aus dem Gesamtwert des Fondsvermögens und den vorhandenen Anteilen berechnet. Investmentanteile können jederzeit zum Rücknahmepreis verkauft werden.

Investmentfonds

Bei einem Investmentfonds profitiert jeder einzelne Anleger von den Vorteilen des Handelns als Gruppe. Ein Investmentfonds ist das von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltete Sondervermögen (Einlagen der Anleger), welches in Wertpapieren oder Immobilien angelegt und bei einer Depotbank verwahrt wird. Dabei wird das Kapital gemäß einer festgelegten Anlagestrategie zum Nutzen der Anleger investiert. Investmentfonds unterscheiden sich nach Anlageklassen, typisch sind Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Immobilienfonds und Dachfonds. Fachsprachlich gehören zu Investmentfonds richtlinienkonforme Sondervermögen, Immobilien-Sondervermögen, gemischte Sondervermögen, Altersvorsorge-Sondervermögen, Infrastruktur-Sondervermögen, Sonstige Sondervermögen, Spezial-Sondervermögen oder Hedgefonds.

Investmentgesellschaft

Eine Investmentgesellschaft ist eine Gesellschaft, die das Geld von Anlegern in verschiedene Finanzinstrumente wie beispielsweise Wertpapiere oder Immobilien investiert. Weitere Bezeichnungen für Investmentgesellschaft: Kapitalanlagegesellschaft (KAG), Fondsgesellschaft, Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG).

Investmentgesetz

Das bis 2013 gültige Investmentgesetz (InvG) wurde durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ersetzt, welches durch das Investmentmodernisierungsgesetz geschaffen wurde.

Investmentzertifikat

Mit einem Investmentzertifikat (Fondsanteil) wird der Anspruch des Zertifikatinhabers (Fondsanleger) verbrieft einen Anteil des Investmentvermögens (Fondvermögen) zu erhalten. Ein Investmentzertifikat ist somit ein Anteil an einem Investmentfonds. Wer Geld in Investmentfonds investiert, erhält automatisch ein Investmentzertifikat, das in einem Depot bei einer Bank sicher aufbewahrt wird. Das Zertifikat beteiligt den Fondsanleger am Sondervermögen (Fondsvermögen), damit am Fondsgewinn und an Fondsausschüttungen. Der Emittent des Investmentzertifikats (Investmentgesellschaft = Kapitalverwaltungsgesellschaft) ist verpflichtet das Investmentzertifikat jederzeit zurückzunehmen, wenn der Inhaber (Fondsanleger) den Anteilsschein (Fondsanteil) verkaufen möchte.

ISIN

Wertpapiere, demzufolge auch Fonds, werden international anhand der ISIN (International Securities Identification Number) identifiziert. Die Wertpapierkennnummer (WKN) identifiziert ausschließlich in Deutschland handelbare Wertpapiere, wird aber mittlerweile durch die ISIN abgelöst.

IWF

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist eine Organisation der Vereinten Nationen, die 1945 gegründet wurde und ihren Sitz in Washington (USA) hat. Zu den Hauptaufgaben des IWF zählen die Währungspolitik, Geldpolitik, Förderung des Welthandels, Kreditvergabe und die Stabilisierung von Wechselkursen. Ziel ist es, dadurch für Beschäftigung und Wachstum zu sorgen und Armut weltweit zu verringern.