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Werte aus der zweiten Reihe ergänzen die erste Börsenliga!

Die Performance von Nebenwerten (Small/Mid Caps) ist auf Dauer höher als die der Standardwerte (Large Caps oder Blue Chips), dabei spielt das Investment-Timing eine untergeordnete Rolle. In der Kapitalmarkttheorie belegen Studien den sogenannten Size-Effekt, dass kleine und mittelgroße Aktien langfristig eine höhere Performance als Standardwerte erzielen. Zu diesem Ergebnis kommen auch historische Untersuchungen in den USA. Nebenwerte profitieren von mehreren Effekten. So wachsen kleine Unternehmen meist schneller als sehr große und aus einer klaren Fokussierung resultiert häufig eine stärkere Ertragsdynamik. Außerdem werden Small Caps vielfach von Familien als Ankeraktionäre geführt, die für Wertorientierung über Jahrzehnte stehen und damit langfristig erfolgreicher sind. Andererseits gelten Nebenwerte als risikoreicher als Standardwerte, da bei Negativnachrichten zunächst die kleinen Werte abrutschen. Dies gilt aber vor allem für einzelne Aktien, auf einen breit gestreuten Investmentfonds trifft dies weniger zu. Außerdem sollte beachtet werden, dass Nebenwerte – gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis – meist als höher bewertet gelten als Standardwerte. Erfahrene Branchen-Experten eines Nebenwertefonds legen den Fokus aber auf sogenannte „Hidden Champions“, also Unternehmen, die Marktführer in ihrer Nische sind und nachhaltiges Wachstum verzeichnen. So kommen auch Unternehmen vor, die über ein einzigartiges Produkt oder eine einzigartige Dienstleistung verfügen und sehr rentabel sind.

Fazit: Aufgrund der langfristig guten Aussichten auf eine Outperformance im Vergleich zu Standardtiteln sollte ein aktiv gemanagter Nebenwertefonds als Beimischung in Betracht gezogen werden.

  • Klein versus Groß – von 1990 bis 2017 im Vergleich
    Klein versus Groß – von 1990 bis 2017 im Vergleich
veröffentlicht am
  • Aktiv gemanagter VL-Fonds für deutsche Unternehmen kleiner und mittlerer Größe:
    Warburg Small&Midcaps Deutschland (DE000A0RHE28)