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Berechnungsbeispiel: Ein Beschäftigter im Verlagswesen erhält von seinem Arbeitgeber zu seinen vermögenswirksamen Leistungen (VL) monatlich 26 Euro geschenkt. Der Arbeitnehmer packt aus eigener Tasche 24 Euro dazu. Der VL-Sparbetrag von 50 Euro wird in den VL-Fonds "DWS Aktien Strategie Deutschland" (DE0009769869) angelegt. Der Fonds investiert in deutsche Standardwerte (Blue Chips) sowie in wachstumsstarke mittlere (Mid Caps) und kleinere Werte (Small Caps), verfügt über ein Fondsvermögen von 3,7 Mrd. Euro und hat seit seiner Auflegung im Februar 1999 bis heute eine jährliche Wertentwicklung von 12,6 % erreicht (Stand Januar 2018, Quelle DWS). Bei der Hochrechnung wurde jedoch nur eine durchschnittliche Wertentwicklung von 9 % zugrunde gelegt. Daraus ergibt sich nach 7 Jahren ein Fondsguthaben von 5.178 Euro (Einzahlungsdauer 6 Jahre, anschließend Ruhephase) und nach 13 Jahren ein Fondsguthaben von 14.045 Euro (Einzahlungsdauer 12 Jahre, anschließend Ruhephase). Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei, Quellenangabe: VLsparen24.de.

Zur Freude vieler Chefs: Arbeitnehmer verschenken Milliarden! Beschäftigte verzichten auf bis zu 1,9 Mrd. Euro – und das Jahr für Jahr.

Viele Arbeitgeber schenken ihren Angestellten Geld - und das Monat für Monat. Bei dem Geschenk handelt es sich um Vermögenswirksame Leistungen (VL). Je nach Arbeits- oder Tarifvertrag gibt es jährlich zwischen 79,80 Euro und 480 Euro auf das Gehalt obendrauf.

Ob aus Unwissenheit oder einfach nur aus Faulheit; viele Arbeitnehmer lassen das Geld vom Chef links liegen, laut Stiftung Warentest geschätzt rund 7 Millionen Beschäftigte. Bei einem VL-Mittelwert von monatlich 23 Euro kommen so 1.932 Millionen Euro zusammen, die von Arbeitnehmern Jahr für Jahr verschenkt werden.

Über VLsparen24.de kann jeder Arbeitnehmer seine VL einfach und rentabel anlegen. So ist es seit Weihnachten 2017 erstmals möglich, ein VL-Depot inklusive Fondssparplan rein online einzurichten. Und zwar ohne Abschlussgebühren und ohne Ausgabeaufschläge. Somit fließt der VL-Sparbetrag zu 100 % in einen VL-fähigen Investmentfonds. Dabei wird der Anlagebetrag sogar von einem Fondsmanager aktiv gemanagt.

Damit kommen sowohl renditeorientierte als auch preisbewusste Anleger beim Berliner Fondsdienstleister VLsparen24 auf ihre Kosten. Mit einem jährlichen Entgelt von nur 12 Euro lässt sich ein VL-Fondssparplan mit beispielsweise 50 Euro monatlich nirgendwo günstiger einrichten.

Wie so aus eingesetzten 1.728 Euro nach 7 Jahren 5.178 Euro werden können, zeigt die Grafik.

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Verantwortungsbewusst und nachhaltig Geld anlegen!

Der Markt für nachhaltige Geldanlage wächst, alleine in Deutschland im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf rund 80 Milliarden Euro und laut einer Auswertung des Sustainable Business Institutes (SBI) steckten zum Ende des dritten Quartals 2017 in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengenommen rund 90 Milliarden Euro in nachhaltigen Publikumsfonds. Das war dreimal so viel wie im dritten Quartal 2007. Dabei richten Fondsanbieter ihre Depots anhand unterschiedlicher Kriterien aus. Die einen schließen Unternehmen, ganze Branchen oder Staaten aus, die etwa Waffen produzieren oder Menschenrechte missachten (Ausschlusskriterien). Andere filtern aus allen Branchen nach Kennzahlen und den Kriterien der Nachhaltigkeit die Besten heraus (Best-in-Class-Kriterien). Dazu kommen Themenfonds, die sich auf Zukunftssektoren wie Wasser oder Umwelttechnik fokussieren. Die Grenzen sind fließend, oft werden auch unterschiedliche Ansätze kombiniert.

Mittlerweile gilt jeder zweite angelegte Euro in Europa und jeder fünfte angelegte Dollar in den USA im weitesten Sinne als nachhaltig. Das Sustainable Business Institute (SBI) zählte Mitte 2017 rund 450 nachhaltige Publikumsfonds mit einem Volumen von 85 Milliarden Euro, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zugelassen waren. Davon waren etwa 220 reine Aktienfonds, dort liegt der Schwerpunkt. Immer mehr Anleger wollen ihr Geld ethisch und ökologisch korrekt anlegen, denn sie bevorzugen Unternehmen, die sich fair verhalten und mit Ressourcen schonend umgehen. Hierfür hat sich der Begriff „Nachhaltigkeit“ (englisch: Sustainability) etabliert. Ein gängiger Ansatz für die Bewertung sind die sogenannten ESG-Kriterien (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung). Ein menschlicher Trend, dass Anleger nichts damit zu tun haben wollen, wenn Menschen ausgebeutet, Wälder abgeholzt, Meere verdreckt und Städte verpestet werden. Folglich werden die Bilanzen und Geschäftsberichte von Unternehmen verstärkt auf Nachhaltigkeit geprüft. So hat sich selbst in der profitorientierten Wirtschaft der Zeitgeist geändert. Früher galten Luft, Umwelt und Wasser als durchlaufende Posten der Betriebswirtschaft. Heute müssen sich Unternehmen mit Abgasnormen, Recycling und Wasseraufbereitung beschäftigen, und Fehltritte erzeugen in sozialen Netzwerken zunehmend Wellen der Verachtung. Außerdem lässt sich mittlerweile belegen, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen der Berücksichtigung von ESG-Kriterien und der Finanzperformance von UntFösterrernehmen gibt. Dies ergab die bislang umfangreichste Meta-Studie aus dem Jahr 2015 vom Fondsanbieter Deutsche Asset Management und der Universität Hamburg. Die Autoren Friede, Lewis, Busch und Bassen haben rund 2.200 empirische Untersuchungen ausgewertet, die zwischen 1970 und 2014 erschienen sind. Anders ausgedrückt: Umweltbewusste und soziale Unternehmensführung lohnt sich.

Gerade Nachhaltigkeitsfonds legen besonders viele Ausschlusskriterien fest. So werden in dieser Fondsgattung Hersteller und Händler bestimmter Produkte kategorisch vermieden. Das sind fast immer Waffen, Alkohol, Pornografie, Tabak und Glücksspiel. Weitere Geschäfte wie Abtreibung, Gentechnik und Atomenergie können dazukommen. Verhaltenstechnisch gelten Kinderarbeit, Diskriminierung und Sklaverei als K.O.-Kriterien. Immerhin haben derzeit rund 9.700 Unternehmen weltweit auf Basis der UN Global Compact eine Selbstverpflichtung unterschrieben. Schon darin stehen zehn Prinzipien aus den Kategorien Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Anti-Korruption. Unternehmen, die ethische und soziale Kriterien berücksichtigen und Wachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln können, gehört die Zukunft. Fondsanleger können von diesem Trend profitieren. Laut einer Studie der Fondsgesellschaft Schroders unter 22.000 Anlegern weltweit messen vier von fünf Anlegern dem Thema heute eine größere Bedeutung bei als noch vor fünf Jahren und HSBC Global Asset Management hat ermittelt, dass fast 97 Prozent der europäischen und gut 85 Prozent der nordamerikanischen Anleger ihre Klimainvestitionen in den kommenden Jahren erhöhen wollen.

Fazit: Bewusste Anleger wollen neben der Erzielung von positiven Renditen auch etwas Positives bewirken. ESG und nachhaltiges Investieren (SRI = Socially Responsible Investments) sind mehr als ein Trend. Sie stellen Mittel für langfristiges und nachhaltiges Wachstum bereit.

  • Der Markt für nachhaltiges Investment
    Der Markt für nachhaltiges Investment

Bisherige News zu diesem Thema:

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  • Verantwortungsbewusster VL-Fonds für nachhaltig aktiv gemanagtes Investment:
    terrAssisi Aktien I AMI (DE0009847343)
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Neue Entwicklungsetappe in der Biotechnologie!

Biotech-Unternehmen entwickeln laufend neue Präparate und spielen bei der Bekämpfung von Herz- und Krebserkrankungen, Alzheimer, Parkinson und Diabetes eine entscheidende Rolle. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu und damit der Markt für Medikamente zur Behandlung altersbedingter Krankheiten. Andererseits ermöglichen neue Gen-, Zell- und Gewebetechnik-Therapien die Heilung von Krankheiten in einem Schritt und ersetzen die lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten. So wird derzeit eine neue Grenze der medizinischen Innovation überschritten. Mittlerweile scheint es möglich zu sein, die Zellen eines Patienten umzuprogrammieren, sodass diese ein tödliches Krebsgeschwür angreifen. Nach diesem bemerkenswerten Fortschritt verdient die regenerative Medizin und damit die Biotech-Branche eine verstärkte Aufmerksamkeit.

Auch bei der Kartierung unserer DNA werden Fortschritte gemacht. Forscher können immer besser nachvollziehen, welche Faktoren zur Alterung beitragen. Immerhin dauerte es 15 Jahre, die erste menschliche DNA zu entschlüsseln. Dies kostete drei Milliarden US-Dollar, die heutigen DNA-bezogenen Forschungskosten liegen bei gerade mal 1.000 US-Dollar und die Forschung selbst kann innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden. Das gibt Biotech-Unternehmen die Möglichkeit, personalisierte Arzneimittel auf Basis der eindeutigen Genstruktur eines Menschen zu entwickeln. Außerdem können Krankheiten, die heute noch zum Tode führen, ganz anders erforscht werden. Ein besseres Verständnis der Genetik verhindert nicht nur frühes Sterben, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle, um die Zeichen des Alters abzuwehren. Aber die Einblicke, die wir gerade gewinnen, sind nur der Anfang. Stellen wir uns nur vor, was wir von der genetischen Zusammensetzung des Grönlandwals ableiten können. Vor der Küste Grönlands wurden Exemplare gesichtet, die geschätzt 210 Jahre alt sind.

Auch ein gesunder Lebensstil gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird daher immer interessanter für Anleger. So geht es im Health-Bereich um die Herstellung neuer Arzneimittel, Modernisierung von Geräten und Services sowie Entwicklung effizienterer Tools und Technologien für den Gesundheitsmarkt. Bei der Strategie „Nutrition“ konzentrieren sich Unternehmen auf die Entwicklung von Lösungen zur Deckung des künftigen Nahrungsmittelbedarfs der Weltbevölkerung, sei es durch Verbesserung der Produktivität in der Landwirtschaft, Abfallreduzierung oder Maximierung des Nährstoffgehalts unserer Lebensmittel. Der Bereich „Biotech“ setzt vor allem auf biologische Prozesse, Organismen oder Zellen für die Entwicklung neuer Technologien und Arzneimittel. Bei der Ausrichtung „Global Environmental Opportunities“ (GEO) geht es vordergründig um Umweltschutz. Eine ungesunde Umwelt ist für rund ein Viertel aller Todesfälle weltweit verantwortlich, und immer mehr Krankheiten werden durch Luftverschmutzung ausgelöst. Hier ergibt sich eine große Chance für Unternehmen, die neue Wege entwickeln, wie sich die natürlichen Ressourcen schützen und die Verschmutzung reduzieren lassen.

Fazit: Da immer mehr Geld in gesundheitsbezogene Branchen fließt, ergeben sich perspektivisch neue Anlagechancen.

Bisherige News zu diesem Thema:

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  • VL-Fonds, der vor allem in Aktien von innovativen Biopharmagesellschaften aus dem medizinischen Bereich investiert::
    Pictet Biotech (LU0090689299)
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Globales Wachstum braucht Infrastruktur!

Auch wenn Deutschland seit mehreren Jahren einen wahren Bauboom erlebt und das Bauvolumen seit 2010 von 237 Milliarden Euro auf 305 Milliarden Euro im Jahr 2016 gestiegen ist, haben sich Bund und Länder für Infrastruktur und Wohnungsbau in Deutschland bis 2030 ambitionierte Ziele gesetzt. So sollen für insgesamt rund 90 Milliarden Euro jährlich 400.000 neue Wohnungen pro Jahr in Ballungsgebieten entstehen. Von 2019 an sollen Investitionen von rund 11 Milliarden Euro jährlich in Verkehrswege, Glasfaser- und Stromnetze fließen. Längerfristig hat das Bundesverkehrsministerium für den Infrastrukturbereich einen "Bundeswegeplan" beschlossen, der Investitionen von 290 Milliarden Euro in den kommenden 13 Jahren vorsieht.

Die Summen, die in den kommenden Jahren weltweit im Infrastrukturbereich investiert werden, sind enorm. In Großbritannien werden Großprojekte wie ein Wohninfrastrukturfonds oder der Ausbau des Flughafens in London-Heathrow auf den Weg gebracht. Das zu Zeiten von Präsident Obama beschlossene Programm "Fast Act" sieht Ausgaben für die Straßen- und Verkehrsinfrastruktur in Höhe von 300 Milliarden Dollar vor. Weitere 201 Milliarden Dollar wurden für lokale Ausgabenprogramme genehmigt. In Asien sollen in den kommenden Jahren jeweils 60 bis 100 Milliarden Dollar in den Ausbau von Verkehrswegen gesteckt werden, so die „OECD“. Allein in China sind innerhalb der nächsten fünf Jahre neue Straßen mit einer Länge von 30.000 Kilometern geplant.

Mit dem Bau von Verkehrswegen ist es aber nirgendwo getan. Versorgungsleitungen für Wasser und Energie bilden einen weiteren Schwerpunkt der anstehenden Infrastrukturinvestitionen. So sollen bis 2027 weltweit etwa 4,4 Billionen Dollar in Stromerzeugungskapazitäten fließen, zwei Drittel davon entfallen auf Asien. Schwerpunkt hieraus wird der Bereich erneuerbare Energien sein, so die „BNEF“. Und laut „McKinsey“ ist der erschwingliche Wohnungsbau einer der größten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. So wird davon ausgegangen, dass globale Bauinvestitionen zwischen neun und elf Billionen Dollar erforderlich sind, um Menschen vor allem in China, Indien, Russland oder Brasilien in den kommenden Jahren bezahlbaren Wohnraum zu verschaffen.

Fazit: Wachstum braucht Wege. Vor allem neue Autobahnen, Wasserstraßen, Schienen- und Versorgungsnetze. Im Infrastrukturbereich werden in den kommenden Jahren Milliarden Euro bewegt.

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